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Neuer „normaler“ Ordinationsbetrieb

COVID-19 hat unser aller Leben gehörig auf den Kopf gestellt. Allmählich bewegen wir uns aber in Richtung einer neuen Normalität. Was das für meine Ordination in Retz bedeutet und wie der "neue" Ablauf bis auf Widerruf aussieht, habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

Es freut mich sehr, dass sich meine Ordination nach wochenlangem „Lock-Down“ langsam wieder in Richtung eines (neu) geregelten Betriebs bewegt – wenn auch vorerst noch unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen.

Um für alle meine Patienten ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten zu können, ist es zwingend erforderlich, dass die folgenden „neuen Spielregeln“ ausnahmslos eingehalten werden:

1. Terminvergabe für alle Anliegen – mit kleinem Zeitpuffer

Ab sofort sind Termine in der Ordination wieder für alle Anliegen möglich – das gilt auch für Impfungen und Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen. Wie gewohnt gibt es zwei Möglichkeiten sich anzumelden

1.1. Zeitpuffer von 15 Minuten

Aus Gründen der Patientensicherheit ist es notwendig, dass die Patienten für alle Terminvereinbarungen einen kleinen Puffer von maximal 15 Minuten einplanen.

Im Klartext heißt das: Wenn der Patient bspw. für 14:30 einen Termin gebucht hat, kann es sein, dass dieser ggf. um maximal 15 Minuten vor- oder nachverlegt wird. In diesem Fall wird der Betreffende von unserem Buchungssystem noch VOR seinem Besuch automatisch via SMS informiert.

Wir setzen diesen Schritt um direkte Patientenkontakte in der Ordination zu vermeiden und die Räumlichkeiten nach dem Besuch – entsprechend der verschärften Hygiene-Richtlinien – wieder für den nächsten Patienten vorzubereiten. Unser Ziel: maximale (Hygiene-)Privatsphäre für jeden Einzelnen zu gewährleisten.

3. Papierlose Ordination

Wir bemühen uns, direkte Kontakte zu Materialien und Flächen, mit denen Arzt und Patient zwangsläufig in Berührung kommen, auf ein Minimum zu reduzieren. Zu diesem Zweck nutzen wir momentan vermehrt digitale Tools um einen Großteil des in einer Ordination anfallenden Papierkrams, digital abzuwickeln.

3.1. Schnittstelle: Latido-Account

Der Latido-Account stellt die universelle Schnittstelle zwischen uns und unseren Patienten dar. Daher ist es wichtig, vorhandene Arztbriefe und Befunde bereits vor dem Besuch in der Ordination in den Patienten-Account hochzuladen. Das Buchungssystem fordert im Zuge der Terminvereinbarung ggf. an entsprechender Stelle dazu auf.

Weiters übermitteln wir auch unsererseits Befunde, Arztbriefe und Honorarnoten direkt an den Latido-Account unserer Patienten wo diese dann im PDF-Format zum Download jederzeit online bereitstehen.

Rezepte werden momentan (wann immer möglich) ebenfalls papierlos ausgestellt. Hier besteht mit der Apotheke Retz eine Übereinkunft zur digitalen Zusammenarbeit.

WICHTIG: aus gesetzlichen Gründen dürfen Auskünfte und Dokumente künftig weder per Mail noch via Whatsapp an Patienten verschickt werden. Das Gesetz ist hier eindeutlich und jegliches Zuwiderhandeln wird u.U. hart geahndet. Sollten Probleme Accounts auftreten, bitten wir alle Patienten, sich umgehend bei uns zu melden, damit wir uns darum kümmern können.

3.2. Bargeldlose Bezahlung

Auch der Kontakt zu Bargeld muss eingeschränkt werden. Momentan akzeptieren wir ausschließlich Kartenzahlungen (alle Kreditkarten und elektronischen Zahlungswege). In Ausnahmefällen ist die Begleichung der Aufwände auch per Überweisung möglich.

4. Verpflichtend mitzubringen: Mund-Nasen-Schutz

Die Patienten sind dazu aufgerufen, ihren eigenen Mund-Nasenschutz mitzubringen und diesen bereits VOR Betreten der Ordination anzulegen. Kinder unter 6 Jahren sind von dieser Regelung ausgenommen.

Vor Betreten der Behandlungsräume werden die Patienten dazu aufgerufen, kurz ihre Hände zu desinfizieren. Das entsprechende Handdesinfektionsmittel wird von uns zur Verfügung gestellt.

Wir bitten auch um Verständnis, dass das Ordinationspersonal während der gesamten Zeit des Patientenbesuchs Mund- und Augenschutz trägt: Wir bemühen uns so breit zu lächeln, dass dies trotz der Schutzmaßnahmen für die Patienten sicht- und spürbar sein wird.

5. Modifikationen im Wartebereich

Um den Sicherheitsabstand von 2 Metern wahren zu können, sind momentan maximal zwei Personen im Warteraum zugelassen – sofern es überhaupt zu Wartezeiten kommt. Gerne können die Patienten auch vor dem Gebäude auf ihren Termin warten; zum Glück spielt uns die Witterung in dieser Hinsicht momentan voll in die Hände.

Weiters liegen im Warteraum momentan auch keine Zeitschriften auf. Dies hat den Hintergrund, direkte Kontakte mit Medien, die von vielen Menschen gemeinsam benutzt werden, auf ein absolutes Minimum zu beschränken – auch hier bitten wir um Verständnis.

Wir danken schon jetzt für die gute Zusammenarbeit und freuen uns sehr darauf, unsere Patienten bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

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